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Satzung

 

Gemeinschaft der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe e.V. (GFF e.V.)

Satzung

 

§ 1 Name, Geschäftsjahr und Sitz des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Gemeinschaft der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe“. Nach der Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein den Namen „Gemeinschaft der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe e.V.” (GFF e.V.).
  2. Der Sitz des Vereins ist Husum.
  3. Das Geschäftsjahr ist der 1. Januar bis zum 31. Dezember des Jahres.

 

§ 2 Zweck und Absicht des Vereins

  1. Der Verein hat das Ziel, die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe der Bundeswehr, einschließlich der Reservisten, zu fördern, deren Tradition zu pflegen und deren Belange zu vertreten.
  2. Hieraus abgeleitet verfolgt der Verein folgende Handlungsfelder:
  • Der Verein versteht sich als umfassende Organisation, die allen bestehenden Traditionsgemeinschaften und Vereinigungen der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe einen möglichen Anknüpfungspunkt für Formen der Zusammenarbeit bietet.
  • Der Verein vertritt die Interessen aller Aktiven und Reservisten der Truppengattung nach Innen wie nach Außen und agiert in dieser Funktion als sicherheitspolitischer Mittler in die Gesellschaft hinein. Darüber hinaus versteht er sich als Ansprechpartner für die Belange der Betreuung und Fürsorge der aktiven und ehemaligen Soldaten der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe.
  • Der Verein fühlt sich den Zielen der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe (IDLw) e.V. verbunden und strebt eine enge Zusammenarbeit an.
  • Der Verein bietet allen Interessierten ein Forum, sich über die Geschichte, die Fähigkeiten und die Weiterentwicklung der bodengebundenen Luftverteidigung der Bundeswehr zu informieren und Positionen auszutauschen.
  • Der Verein unterstützt das Militärhistorische Museum (MHM) sowie militärhistorische Sammlungen der Flugabwehr– und Flugabwehrraketentruppe in Fragen der Darstellung und Archivierung unserer Truppengattung.
  • Der Verein pflegt und fördert das Traditionsverständnis der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe auf Grundlage bestehender Weisungen und Erlasse.
  • Der Verein setzt sich ein für die Belange der bodengebundenen Luftverteidigung und die Notwendigkeit einer adäquaten und modernen Ausrüstung und Ausstattung der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe für eine wirkungsvolle Auftragserfüllung.

 

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus
    • ordentlichen Mitgliedern
    • außerordentlichen Mitgliedern
    • Fördermitgliedern und
    • Ehrenmitgliedern
  2. Firmen als juristische Person können als Fördermitglied aufgenommen werden. Sie unterstützen den Verein mit jährlichen Beiträgen bzw. geldwerten Sach- und Dienstleistungen bei der Vereinsarbeit insgesamt und bei einzelnen Projekten. Näheres wird in der Beitragsordnung geregelt.
  3. Die Aufnahme erfolgt durch einstimmigen Beschluss des Vorstands.
  4. Fördermitglieder sind keine ordentlichen Vereinsmitglieder. Ihnen stehen die mit der ordentlichen Mitgliedschaft verbundenen Rechte nicht zu.
  5. Fördermitglieder werden zu den Veranstaltungen des Vereins eingeladen. Sie werden auch zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen eingeladen. Der Vorstand wird ermächtigt, hiervon im Allgemeinen oder aber im Einzelfall abzusehen, sofern seitens eines Mitgliedes, auch eines Vorstandsmitgliedes, spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung begründete Einwendungen gegen die Teilnahme durch Mitteilung an den Vorstand erhoben werden. Über die begründeten Einwendungen entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins sind Einzelpersonen und Vereinigungen, die dem Verein seit der Gründung gemäß Gründungsniederschrift angehören oder in der Folgezeit aufgenommen wurden.
  2. Die Aufnahme erfolgt mit Aufnahmeantrag. Der Aufnahmeantrag ist an den Vorstand zu richten und wird dort entschieden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
  3. Die Mitteilung über die Aufnahme erfolgt durch einen einfachen Brief (postalisch oder elektronisch) und beinhaltet den Tag des Beginns der Mitgliedschaft.
  4. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.

 

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft beginnt, mit Ausnahme der in §4, Abs. 1 getroffenen Regelung, mit dem Aufnahmebeschluss des Vorstandes.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch
    – Kündigung,
    – Tod,
    – Ausschluss oder
    – Auflösung der “Gemeinschaft der Flugabwehr- und Flugabwehrraketentruppe e.V.” (GFF e.V.)
  3. Die Kündigung muss schriftlich einen Monat zum Ende eines Jahres gegenüber der Geschäftsstelle erfolgen.
  4. Der Vorstand hat das Recht, ein Mitglied des Vereins aus wichtigem Grunde auszuschließen. Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn ein Mitglied seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein mehr als ein Jahr – auch nach erster Mahnung – trotz Mahnung nicht nachkommt.
  5. Der Beschluss des Vorstandes zum Ausschuss eine Mitgliedes ist einstimmig durch die Mitglieder des Vorstandes herbeizuführen. Dem vom Ausschluss bedrohten Mitglied ist vor Beschlussfassung die Möglichkeit der Anhörung durch den Vorstand einzuräumen.
  6. Im Falle eines Widerspruches des Mitgliedes gegen den Ausschlussbeschluss wird die nächstfolgende Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder über den Ausschluss endgültig entschieden.
  7. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft. Rückständige Beitragsforderungen des Vereins bleiben bestehen.

 

§ 6 Organe des Vereins

  1. Vereinsorgane sind
    – der Präsident
    – der Vorstand und
    – die Mitgliederversammlung

 

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Als höchstes Gremium behandelt die Mitgliederversammlung in ordentlichen und außerordentlichen Sitzungen die Angelegenheiten des Vereins.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich im Geschäftsjahr durch den Vorstand einzuberufen. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen; er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt.
  3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens 4 Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung unter Beifügung der Tagesordnung durch einfachen Brief postalisch oder elektronisch erfolgen. Fördermitglieder sind zur Mitgliederversammlung unter denselben Voraussetzungen mit einer Frist von mindestens 2 Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung einzuladen.
  4. Die Einladung gilt dann als rechtzeitig, wenn ihr Versand bei der Post/Email rechtzeitig erfolgt ist.
  5. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
    – Wahl des/der Vereinsvorsitzenden, zwei Stellvertreter, eines Schatzmeisters und eines Schriftführers
    – Wahl von zwei Rechnungsprüfern für die Dauer des Haushaltsjahres,
    – Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    – Beschlussfassung über den Geschäftsbericht und den Jahresabschluss des abgelaufenen Jahres sowie den Haushaltsplan des laufenden Jahres,
    – Entlastung des Vorstandes
    – Festsetzen der Höhe der Mitgliedsbeiträge der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sowie
    – Beschlussfassung über eingebrachte Vorschläge und Anträge sowie über allgemeine   Angelegenheiten
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder; hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Die Beschlussfassung zu Satzungsänderungen erfolgt mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen, sofern in der Satzung oder im Gesetz nichts Gegenteiliges bestimmt ist.
  7. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgesetzt.
  8. Anträge zur Satzungsänderung sind beim Vorstand mindestens vier Wochen vor einer Mitgliederversammlung einzureichen.
  9. Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der/die Vereinsvorsitzende bzw. einer der Stellvertreter.
  10. Über die Beschlüsse wird eine Niederschrift gefertigt, die vom Leiter der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen ist.

 

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins gemäß § 26 BGB besteht aus fünf Mitgliedern,
    – dem/der Vorsitzenden,
    – zwei stellvertretende Vorsitzende,
    – einen Schatzmeister/in und
    – einem Schriftführer/in.
  2. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung. Wiederwahl ist möglich.
  3. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
    – Vertretung des Vereins nach außen
    – Sicherstellung der Umsetzung/Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    – Festlegung der Aktivitäten und Handlungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr
    – Erstellen des Haushaltsplans, des Geschäftsberichts und des Jahresabschluss,
    – Durchführung der Vorhaben des Vereins
    – Einberufung von Vorstandssitzungen
    – Herausgabe von Ordnungen zur Regelung des Vereinsbetriebes
    – Entscheidung über Ehrungen aller Art von Mitgliedern und Personen bzw. Vereinigungen, die sich um den Verein verdient gemacht haben
  4. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.
  5. Der Vorstand benennt zwei Beisitzer, die als Bindeglied zwischen Verein und aktiver Truppe fungieren. Die Beisitzer üben ihr Amt ehrenamtlich aus und nehmen beratend an den Sitzungen des Vorstandes – ohne Stimmrecht – teil.
  6. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
  7. Der Vorstand richtet eine Geschäftsstelle ein. Er kann einen Geschäftsführer benennen, der für die Organisation und Ausübung des Geschäftsbetriebes verantwortlich ist. Der Geschäftsführer nimmt an den Sitzungen – ohne Stimmrecht – des Vorstandes teil. Aufgabenstellung und Überwachung der Geschäftsführung obliegen dem Vorstand.
  8. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich gemeinschaftlich von zwei Mitgliedern des Vorstandes vertreten. Für besondere Aufgaben kann der Vorstand einen Geschäftsführer bevollmächtigen, der dem Vorstand verantwortlich ist.
  9. Die Tätigkeit des Vorstandes und der Besitzer erfolgt ehrenamtlich. Dies schließt eine Erstattung der mit der Tätigkeit verbundenen Kosten nicht aus. Näheres ist in einer Geschäftsordnung zu regeln. Der Vorstand haftet dem Verein gegenüber nur für Vorsatz.
  10. Sind die Organmitglieder oder besondere Vertreter im Sinne des § 31 a BGB tätig, haften sie dem Verein für einen bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten verursachten Schadens nur bei Vorsatz. Sind Organmitglieder oder besondere Vertreter im Sinne dieser Ziffer einem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den sie bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten verursacht haben, so können sie vom Verein Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Der Vorsatz ist vom Verein oder dem Vereinsmitglied zu beweisen. Dieses gilt entsprechend für Vereinsmitglieder, die im Sinne von § 31 b BGB für den Verein tätig sind.
  11. Scheidet ein Mitglied des Vereins vor Ablauf seiner Amtszeit aus, wählt die nächste Mitgliederversammlung einen Nachfolger/in. Sinkt die Anzahl der Vorstandsmitglieder unter drei, ist eine ordentliche Mitgliederversammlung zur Nachwahl für die laufende Amtsperiode einzuberufen.
  12. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-, oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese müssen den Vereinsmitgliedern schriftlich alsbald mitgeteilt werden.

 

§ 9 Der Präsident

  1. Der Präsident des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Er nimmt beratend an den Sitzungen des Vorstandes – ohne Stimmrecht – teil. Er repräsentiert den Verein in seiner Zweckbestimmung und seinen Zielen.
  2. Die Tätigkeit des Präsidenten erfolgt ehrenamtlich. Dies schließt eine Erstattung der mit der Tätigkeit verbundenen Kosten nicht aus. Näheres ist in einer Geschäftsordnung zu regeln. Der Vorstand haftet dem Verein gegenüber nur für Vorsatz.

 

§ 10 Haushaltsplan und Rechnungslegung

  1. Für jedes Geschäftsjahr ist vom Vorstand ein Haushaltsplan zu erstellen, der alle voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben enthält. Er wird der Mitgliederversammlung zur Billigung vorgetragen.
  2. Der Vorstand hat spätestens bis 3 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Geschäftsbericht mit Jahresabschluss zu erstellen und diesen der Mitgliederversammlung vorzutragen.
  3. Die Haushaltsführung und der Jahresabschluss sind durch zwei der von der Mitgliederversammlung gewählten Rechungsprüfer so rechtzeitig zu prüfen, dass das Prüfungsergebnis der ordentlichen Mitgliederversammlung vorgetragen werden kann.
  4. Es darf keine Person durch nicht dem Vereinszweck entsprechende oder unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 11 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Dreiviertelmehrheit der Gesamtheit der ordentlichen Mitglieder des Vereins erforderlich.
  2. Bei Auflösung des Vereins sind vertraglich übernommene Pflichten zu erfüllen.
  3. Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. zu.

 

§ 12 Schlussbestimmung

Soweit einzelne Bestimmungen dieser Satzung rechtsunwirksam sind oder werden, sollen die übrigen Bestimmungen ihre Wirksamkeit behalten.

An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen soll eine treten, die der unwirksamen am nächsten kommt.

Soweit die Satzung Lücken aufweist, gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.

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